Hintergrund:
Trinkwasser enthält Mineralien in mehr oder minder hoher Konzentration, die üblicherweise beim Erwärmen ausfallen. Um den Reinigungsaufwand der Dampfbefeuchter möglichst klein zu halten, bieten sich 2 Möglichkeiten der Wasseraufbereitung an:
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- Betrieb an VE-Wasser aus einer Umkehrosmoseanlage mit ca. 3..20 μS/cm Restleitfähigkeit (Vollentsalzung)
Ergebnis: hier setzen sich nahezu keine Mineralien ab, da diese zu etwa 99% aus dem Wasser entfernt werden, die Luftbefeuchter werden extrem wartungsarm betrieben
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- Betrieb an Weichwasser aus einer Enthärtungsanlage mit einer Resthärte
von 0 °dH (Vollenthärtung)
- Betrieb an Weichwasser aus einer Enthärtungsanlage mit einer Resthärte
Ergebnis: hier können sich Mineralien absetzen, jedoch sind dies üblicherweise keine Härtebildner, so dass zwar vermehrt Salzablagerungen auftreten, die jedoch über eine erhöhte Abschlämmrate ausgespült werden können, bevor sich diese als Inkrustierungen auf den Heizkörpern oder an Zylinderboden und –wandung absetzen.